JOHANNA BEISTEINER
Klassische Gitarristin


Die österreichische Gitarristin Johanna Beisteiner wurde 1976 geboren und erhielt ihren ersten Instrumentalunterricht im Alter von neun Jahren. Bereits als Sechzehnjährige begann sie ihre Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, wo sie ein Konzertfach- sowie ein Doktorat-Studium absolvierte.
Johanna Beisteiner ist eine international renommierte Solistin und wird sowohl für die virtuose Beherrschung des klassischen Repertoires als auch ihre künstlerische Vielseitigkeit und Kreativität geschätzt. Der ungarische Komponist Robert Gulya widmete ihr eine Reihe von Werken, darunter ein Konzert für Gitarre und Orchester, das 2009 mit den Budapester Symphonikern unter der Leitung von Béla Drahos uraufgeführt wurde. In Zusammenarbeit mit dem argentinischen Tänzer Rafael Ramirez entstand 2008 der Tango-Videoclip Der Milonguero und die Muse, in dem die Gitarristin auch als Tänzerin zu sehen ist. Außerdem beschäftigt sich Johanna Beisteiner eingehend mit der russischen Kultur und interpretiert Werke des Ekaterinburger Komponisten Eduard Shafransky. Neben ihren zahlreichen Aufnahmen für Gramy Records spielte sie auch Soundtracks zu Kinofilmen ein – Truce (USA 2005), S.O.S. Love! (HU 2006) – und wirkte bei Rundfunk- und Fernsehproduktionen für RAI 3 (Italien), Kanal 4 (Russland) und Bartok-Radio (Ungarn) mit. Johanna Beisteiner spielt eine Konzertgitarre aus der Meisterwerkstätte des Spaniers Paulino Bernabé.

2008 erhielt Johanna Beisteiner in Italien die Kristalltrophäe 200 Jahre Teatro della Concordia. 2011 wurde ihr vom Förderverein Schloss Hohenschönhausen in Berlin die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Kristalltrophäe 200 Jahre Teatro della Concordia

Ehrenurkunde des Fördervereins Schloss Hohenschönhausen

Tagilisches Tablett (Geschenk des Theaterrates der Russ. Föderation/SO, 2009)

Medienberichte (Auswahl):

Eiskunstlauf und Musik - Konzertgitarristin schrieb darüber eine Doktorarbeit (Berliner Abendblatt, 07.05.2011)

Johanna Beisteiner gab einen Gitarrenabend der Sonderklasse (Kultur passiert, Nr. 73, 05/2011, Zeitschrift des Gasteiner Kulturkreises)

Gitarristin und Tänzerin – Die österreichische Künstlerin Johanna Beisteiner verrät ihre Perspektive (Bezirksblätter Niederösterreich, Nr. 21, 25.05.2011)

Die österreichische Gitarristin Johanna Beisteiner live im kleinsten Theater der Welt (Umbria-Journal, 08/2010)

Die Gitarre macht die Leute menschlicher (Festival-Chronik des Theaterrates der Russ. Föderation, 05/2009)

Festakt zum 200jährigen Bestehen des Teatro della Concordia (Italien, 2008)

Programm des Festaktes zum 200jährigen Bestehen des Teatro della Concordia (Italien, 2008)

Österreich-Tag im Ekaterinburger Kammertheater (Russland, 10/2007, Bericht des Honorarkonsulats der Republik Österreich)

In Ekaterinburg wird beim Österreich-Tag ein Wiener Ball veranstaltet (Zeitschrift Nakanune, Russland, 10/2007)

Johanna Beisteiner leistete in ihrer Doktorarbeit einen beachtlichen Beitrag zur Dokumentierung der Aufführungspraxis im Synchronschwimmen... (Artikel von Bert Hubbard in der Zeitschrift Aquatic Artist der International Academy of Aquatic Art, New Jersey, Juni 2006)

Dissertation: Kunstmusik in Eiskunstlauf, Synchronschwimmen und rhythmischer Gymnastik (2005, Österreichischer Bibliothekenverbund)

 

 

1932 in Madrid geboren, erhielt Paulino Bernabé zunächst eine musikalische Ausbildung bei Daniel Fortea, einem Schüler des berühmten spanischen Gitarristen und Komponisten Francisco Tárrega, bis er schließlich bei José Ramirez die Kunst des Gitarrenbaus erlernte. 1969 gründete er eine eigene Werkstatt und erwarb sich in kurzer Zeit einen so guten Ruf, dass ihm 1974 die Goldmedaille der Internationalen Handwerksausstellung in München verliehen wurde. Seit Beginn der 80er Jahre bis kurz vor seinem Tod 2007 arbeitete der Meister mit seinem 1960 geborenen Sohn Paulino zusammen. Die beiden Gitarrenbauer entwickelten das spezielle Leistensystem im Innern ihrer Instrumente weiter und gingen individuelle Wege in der Wahl von Hölzern. Neben Fichte oder Zeder für die Decke, sowie Palisander für Boden und Zarge, kann man auch altes Ahorn, Birnen- und Kampferholz in Bernabé-Gitarren finden. Mit liebevoller Detailarbeit verleiht Paulino Bernabé seinen Instrumenten den von vielen so geschätzten Klang: außergewöhnlich farbenreicher, warmer Ton, sowie einzigartige Tragfähigkeit und Klangfülle.

Homepage Paulino Bernabé