JOHANNA BEISTEINER
Klassische Gitarristin


Teatro della Concordia


Teatro della Concordia

Dom Actyora

Burg Deutschlandsberg

Bürgerschloss Hohenschönhausen

Homepage Robert Gulya

Éditions BIM

Paulino Bernabé

"Johanna ist ein Wunder – eine unvergleichliche Gitarristin!"
EDOARDO BRENCI
(Präsident des Teatro della Concordia, Italien)

"eine bedeutende Kulturträgerin im Zentrum Russlands - in Ekaterinburg"
VLADIMIR MISHARIN
(Vorsitzender des Theaterrates der Russischen Föderation (SO) und Direktor des Dom Aktyora)


Die österreichische Gitarristin Johanna Beisteiner wurde 1976 geboren und erhielt ihren ersten Instrumentalunterricht im Alter von neun Jahren. Bereits als Sechzehnjährige begann sie ihre Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, wo sie ein Konzertfach- sowie ein Doktorat-Studium absolvierte. Sie ist international als Solistin auf der klassischen Gitarre tätig. Kennzeichnend für ihre künstlerische Arbeit sind Vielseitigkeit und das Streben nach Innovation:

Seit 1998 inspiriert Johanna Beisteiner den ungarischen Komponisten Robert Gulya zu neuen Werken, darunter ein Konzert für Gitarre und Orchester, das im Oktober 2009 mit den Budapester Symphonikern unter der Leitung von Béla Drahos uraufgeführt wurde. In Zusammenarbeit mit dem argentinischen Tänzer Rafael Ramirez entstand 2008 zu Musik von Gulya der Tango-Videoclip Der Milonguero und die Muse, in dem die Gitarristin auch als Tänzerin zu sehen ist. Außerdem beschäftigt sich Johanna Beisteiner eingehend mit der russischen Kultur und interpretiert Werke des Ekaterinburger Komponisten Eduard Shafransky. 2007 repräsentierte sie ihr Heimatland bei einem vom Honorarkonsulat der Republik Österreich in Ekaterinburg organisierten Festakt anlässlich des österreichischen Nationalfeiertages. Ferner spielte sie Soundtracks zu Kinofilmen ein: Truce (USA 2005) und S.O.S. Love! (HU 2006). Das vielfältige Engagement der Künstlerin wurde bereits gewürdigt: 2008 erhielt Johanna Beisteiner in Italien die Kristalltrophäe 200 Jahre Teatro della Concordia.

Die Aufnahmen der Gitarristin erscheinen bei GRAMY Records, die ihr gewidmeten Werke von Robert Gulya werden beim Schweizer Verlag Éditions BIM publiziert. Johanna Beisteiner spielt eine Konzertgitarre aus der Meisterwerkstätte des Spaniers Paulino Bernabé. Ihr Repertoire reicht von der Renaissance bis zur Gegenwart (Albéniz, Bach, Carulli, Diabelli, Donizetti, Dowland, Giuliani, Granados, Gulya, Händel, Johnson, Legnani, Llobet, Mertz, Paganini, Piazzolla, Pujol, Rodrigo, Schubert, Shafransky, Sor, Tárrega, Villa-Lobos, Verdi, Vivaldi, Weber u. a.).

Wichtigste Konzerte, Projekte und Medienberichte (2000 - 2009):

2009:

  • Uraufführung von Konzert für Gitarre und Orchester (Komponist: Robert Gulya; Budapester Symphoniker, Dirigent: Béla Drahos) im Hubay-Saal, Budapest (Ungarn). Das Konzert wurde von Gramy Records live gefilmt und auf DVD veröffentlicht.
  • Uraufführung von Die alten Viertel von Alania und Die Gesänge der Brandung (Komponist: Eduard Shafransky) beim großen Kulturfestival Bravo in Ekaterinburg (Russland). Der Theaterrat der Russischen Föderation publizierte in seiner Festival-Chronik den Artikel “Die Gitarre macht die Leute menschlicher
  • Rezital im Kulturpalast von Polewskoi (Russland). Die Zeitschrift Dialog berichtete ausführlich über das Konzert im Artikel “Wunderbare musikalische Klänge
  • Musikalisches Intermezzo zur Vernissage mit Werken des Biedermeier-Malers Jakob Wibmer sowie der zeitgenössischen österreichischen Künstlerin Hortensia auf der Burg Deutschlandsberg (Österreich).

2008:

  • Tango-Videoclip Der Milonguero und die Muse (Choreographie: Rafael Ramirez, Musik: Robert Gulya; Budapester Symphoniker, Dirigent: Géza Török). Johanna Beisteiner präsentiert sich in diesem Clip neben ihrer instrumentalen Darbietung erstmals auch als Tänzerin, der argentinische Tanguero Rafael Ramirez ist dabei ihr Partner.
  • Festkonzert zum 200-jährigen Bestehen des Teatro della Concordia, Italien. Die Feierlichkeiten wurden vom italienischen Fernsehsender RAI 3 dokumentiert. Johanna Beisteiner erhielt bei dieser Gelegenheit als Dank für ihr kulturelles Engagement die Kristalltrophäe 200 Jahre Teatro della Concordia.
    Artikel 1
    Artikel 2

2007:

2006:

  • CD Virtuosi italiani della chitarra romantica mit Werken von Paganini, Giuliani, Carulli und Legnani (Gramy Records GR-070). Diese CD entstand in Kooperation mit der Società del Teatro della Concordia (Monte Castello di Vibio, Italien).
  • Uraufführung von Capriccio für Gitarre und Klavier (Komponist: Robert Gulya) im Teatro della Concordia, Italien (Klavier: Wanda Mazalin).
  • Soundtrack für S.O.S. Love! (Spielfilm, HU 2006; Regie: Tamás Sas, Musik: Robert Gulya).

2005:

  • Rezital im Centro Asturiano (Madrid, Spanien).
  • Rezital im Rahmen der Kulturinitiative des ORF Lange Nacht der Museen auf Schloss Thürnthal (Österreich).
  • Rezital im Zentrum Interkultureller Begegnung, Baden bei Wien (Österreich).
  • Dissertation Kunstmusik in Eiskunstlauf, Synchronschwimmen und rhythmischer Gymnastik;Die amerikanische Fachzeitschrift Aquatic Artist schrieb: „Johanna Beisteiner leistete in ihrer Doktorarbeit einen beachtlichen Beitrag zur Dokumentierung der Aufführungspraxis im Synchronschwimmen. ...Dieses 449-seitige Werk ist ein gewaltiges Projekt.“ (Artikel von Bert Hubbard; New Jersey, Juni 2006).

2004:

  • Soundtrack für Truce (Spielfilm, USA 2004; Regie: Matthew Marconi, Musik: Robert Gulya).
  • CD Between present and past mit Werken von Vivaldi, Bach und Gulya (Budapester Symphoniker; Dirigenten: Béla Drahos, Domonkos Héja; Klavier: Wanda Mazalin); Gramy Records GR-052.
  • Auftritt beim internationalen Musikfestival Mini Festivál Magyar est, Budapest.
  • Uraufführung von Requiem für Gitarre solo des russischen Komponisten Eduard Shafransky in der gotischen Kirche St. Blasien, Paudorf (Österreich).

2003:

  • Weihnachtskonzert im Teatro della Concordia (Italien). Der italienische TV-Sender RAI 3 übertrug nach dem Konzert einen Bericht mit folgendem Kommentar: „Großer Erfolg beim Weihnachtskonzert von Johanna Beisteiner im Teatro della Concordia in Monte Castello, ein Talent auf der klassischen Gitarre, das sich unter den europäischen Künstlern behauptet.“
  • Rezital in der Heilig-Kreuz-Kirche, Berlin (Deutschland).
  • Rezital im Gerhart-Hauptmann-Haus, Insel Hiddensee (Deutschland).

2002:

  • CD Salon mit Werken von F. Schubert, C. M. v. Weber, F. Sor und A. Diabelli (Klavier: Robert Gulya); Gramy Records GR-036.
  • Debüt in Russland im Rahmen der Theaterwoche des Ekaterinburger Dom Aktyora.
  • TV-Auftritt bei Kanal 4 (Russland).

2001:

  • CD Dance Fantasy mit Werken von I. Albéniz, A. Piazzolla, F. Tárrega, R. Gulya und A. Barrios; Gramy Records GR-029.
  • Debüt in Italien im Teatro della Concordia (Monte Castello di Vibio). Das Rezital fand anlässlich der Feierlichkeiten zur Einweihung des restaurierten historischen Bühnenvorhangs des Theaters statt.
  • Debüt in Deutschland im Rahmen eines Benefizkonzertes zugunsten der Restaurierung von Schloss Hohenschönhausen, Berlin.

2000:

  • Uraufführung von Feen-Tanz (Komponist: Robert Gulya) im Bernardisaal, Wiener Neustadt (Österreich).
  • Auftritt beim Konzertzyklus für zeitgenössische Musik Új magyar müvek hangverseny ciklusa im Fészek Müvészklub, (Budapest, Ungarn). Das Konzert wurde von Bartók Rádio übertragen.
  • Rezital im Schloss Esterhazy, Eisenstadt (Österreich).

 

Vater und Sohn - Meister des klassischen Gitarrenbaus

1932 in Madrid geboren, erhielt Paulino Bernabé zunächst eine musikalische Ausbildung bei Daniel Fortea, einem Schüler des berühmten spanischen Gitarristen und Komponisten Francisco Tárrega, bis er schließlich bei José Ramirez die Kunst des Gitarrenbaus erlernte. 1969 gründete er eine eigene Werkstatt und erwarb sich in kurzer Zeit einen so guten Ruf, dass ihm 1974 die Goldmedaille der Internationalen Handwerksausstellung in München verliehen wurde.
Seit Beginn der 80er Jahre arbeitet der Meister mit seinem 1960 geborenen Sohn Paulino zusammen. Die beiden Gitarrenbauer entwickeln seither das spezielle Leistensystem im Innern ihrer Instrumente weiter und gehen individuelle Wege in der Wahl von Hölzern. Neben Fichte oder Zeder für die Decke, sowie Palisander für Boden und Zarge, kann man auch altes Ahorn, Birnen- und Kampferholz in Bernabé-Gitarren finden. Mit liebevoller Detailarbeit verleihen sie  ihren Instrumenten den von vielen so geschätzten Klang: außergewöhnlich farbenreicher, warmer Ton, sowie einzigartige Tragfähigkeit und Klangfülle.

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